1. April 2026

Warum ein Hund betreut werden muss

Hundetagesstätte, ein Begriff der natürlich sofort einen Bezug zu unsere Kinderbetreuung schaffen soll. Doch warum sollte man seinen Hund zu einer Betreuung geben? Ich schaffe mir keinen Hund an, wenn ich keine Zeit habe! Oder doch!?

Warum "Zeit" ein relativer Begriff ist

Gerade während Corona und den damit verbundenen anfänglichen Schutzmaßnahmen, setzte sich ein Model von Arbeitszeit in vielen Bereichen durch, ohne das es kaum noch Verwaltungsakte oder einen geregelten Ablauf der Transportketten gegeben hätte: Homeoffice.

So konnten viele Arbeitnehmer den Großteil ihrer Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen und arbeiten. Ja, nicht jeder Arbeitsplatz war oder ist hierfür geeignet. Das soll hier nicht das Thema sein.

Also war man nun viel häufiger Zuhause und es verstärkte sich der (vielleicht schon Kindheit-) Wunsch nach einem Begleiter im Alltag, der ohne viel Gerede unseren Geschichten und Anekdoten folgt. Mit dem man seine Zeit draußen verbringen kann, denn man wollte viel mehr in die frische Natur.

Und dann kam der Faktor Zeit wieder verstärkt ins Spiel. Die Schutzmaßnahmen wurden abgebaut, die Arbeitgeber wollten keine leeren Gebäude mehr unterhalten (meine Meinung) und so strich man vielerorts die zuvor geschaffenen Homeoffice-Tage oder Möglichkeiten komplett.

Dann kam das Erwachen: Trennungsangst & Stress

der Hund hat sich an das Zusammenleben im Sozialverbund gewöhnt, Minuten oder Stunden der Einsamkeit gab es nicht. Nähe geben und Nähe haben, schon immer. Ein ganzes Leben wurde auf den Kopf gestellt. Der Zweibeiner erklärt irgendetwas, wirkt gestresst und auf einmal ist er Weg!

Ein Versteckspiel? Oder nur zum ach so weit entfernten Briefkasten? Im schlimmsten Fall sogar alleine einkaufen?

Aus Sekunden werden für unseren Vierbeiner (je nach Rasse und Charakter) Stunden, gar Tage gefühlt. Der Frust und Stress müssen ein Ventil finden! Die Einrichtung zerschreddern ist nicht die einzige Option, nein, wir bellen! Guter Plan, mit genug Lautstärke kommt der Zweibeiner bestimmt wieder!

Nachbarschaftsstreit und/ oder Mitleid mit dem Hund

Wir kommen nach hause und sind voller schlechter Gefühle, hat das Alleinbleiben geklappt? War er ruhig und hat keiner der Nachbarn etwas mitbekommen oder fühlt sich gar belästigt? Dann kommen wir durch die Tür und finden unseren stark hechelnden Hund, eventuell eine Sabberpfütze vor der Tür, zerstörte Möbel oder Türrahmen.

Oh nein, er hatte Stress. Aber jetzt sind wir da! Ja, jetzt wird alles gut und mit genug Zeit wird der Vierbeiner es verstehen. Kurzer Spoiler: NEIN

Am nächsten Tag das selbe Bild Zuhause. Oh nein, aber das wird bestimmt.

Dann klingelt es oder unser Nachbar erwartet uns direkt schon mit vielleicht diesen Aussagen:

Er bellt die ganze Zeit!

Meine Kinder können nicht schlafen!

Ich kann nicht schlafen!

Ich kann nicht arbeiten (oh Homeoffice)!

Wenn IHR Hund die ganze Zeit bellt, dann...

Wege um den Frieden wieder herzustellen

Da gibt es eine kleine aber feine Auswahl an Möglichkeiten! Einen Dogwalker oder mobile Haustierbetreuer ODER eben, wenn das Alleinsein garnicht klappen will: Die Hundetagesbetreuung (HuTa)

Hier nehmen wir gerne eure Vierbeiner auf und sind bei ihnen, wenn ihr es nicht könnt. Ganz ohne Vorurteil oder Arroganz. Unser Ansatz ist ein häusliches Wohnumfeld mit Einrichtungsgegenständen einer ganz normalen Wohnung. Hier darf der Hund liegen wo und wie er möchte (natürlich nicht auf den Tischen!). Er erfährt, dass es nicht nur Aktion und Getobe gibt. Unser Ziel: Ruhe, nicht auf das Bellen bezogen, nein, der Hund soll zur Ruhe kommen und feststellen, dass es nichts schlimmes ist.

Nicht nur ein Grund für eine HuTa

Es gibt aber noch weitere Aspekte die für eine Betreuung sprechen, so etwa, Regeln zu befolgen und sozial zu sein, mit Mensch & Hund oder es müssen Medikamente zuverlässig verabreicht werden. Während der Betreuung lernen viele sich angemessen zu verhalten ohne das ein zusätzliches Training erfolgen muss.

Generelle Regeln einer HuTa (je nach Anbieter)

Der Hund sollte (außer bei Krankheit oder im hohen Alter) stubenrein sein.

Er sollte kein gesteigertes Aggressionsverhalten gegenüber Mensch & Tier haben und dennoch keinen Maulkorb kennen. Mit Korb ist fein, ohne darf er nicht hinein!

Bei Durchfall oder schlechtem Allgemeinzustand am Tag der Betreuung, gehört der Hund (wie ein Kind) entweder Zuhause betreut und oder in ärztliche Behandlung.

Natürlich gilt es auch im Fall eines Parasitenbefalls oder bei ansteckenden Erkrankungen.

Bring- und Abholzeiten sind verbindlich, natürlich gibt es auch individuelle Absprachen oder eine Ausnahme. Sagt doch einfach schon vorher Bescheid, dann lassen sich Abläufe regeln und koordinieren.

Es kann seitens der HuTa zu Verzögerungen kommen. Du möchtest deinen Hund holen und hast bereits geklingelt (so es denn so etwas gibt), trotzdem muss dein Liebling noch geholt werden und das kann auch leider einmal 5 Minuten dauern.

Interesse an einem Platz in unserer HuTa?

Schau hier nach generellen Informationen: Hundetagesstätte

Hier findest du unsere freien Betreuungsplätze & Preise: HuTa Preise

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